Chiropraktik am Tier

 Chiropraktik am Tier

Den ersten Kurs der Ausbildung zur Chiropraktikerin an der Akademie für Tiernaturheilkunde habe ich absolviert. Es waren sehr spannende und lehrreiche Tage mit einer super Dozentin und netten Kolleginnen.  Wir haben die ersten chiropraktischen Untersuchungstechniken an unseren Hunden und Pferden erlernen und üben können.

Was ist Chiropraktik?

Die Chiropraktik ist eine manuelle Methode zur Untersuchung und Behandlung von Blockaden der Wirbelsäule und Gelenke. Störungen in diesen Bereichen können das Nervensystem erheblich beeinträchtigen und somit langfristig zu Einschränkungen der Beweglichkeit führen. Oft bleiben die Einschränkungen längere Zeit unbemerkt, da der Körper die Bewegungsstörungen kompensieren kann, was jedoch die Muskulatur und Bänder belastet.

Ziel der Chiropraktik ist es, Funktionsstörungen und Blockaden im Körper zu lokalisieren und durch einen schnellen Impuls mit den Händen oder einzelnen Fingern zu lösen. Mit der richtigen Technik und der genauen Kenntnis der Anatomie sind Wirbel selbst bei großen Muskelmassen (bspw. bei Pferden) mit geringem Kraftaufwand in die richtige Position zu bringen, ohne das es zu einem Überdehnen des Bandapparates kommt.

Die Anzahl der Behandlungen variiert dabei von Patient zu Patient. Je länger ein Problem besteht, umso größer sind die körperlichen Veränderungen, die als Kompensation dienen, sodass es häufig mehrerer Behandlungen bedarf und eine Unterstützung durch physiotherapeutische Maßnahmen notwendig ist. Die Muskulatur und Bänder müssen sich an die „neue“ aber richtige Position der Wirbel gewöhnen, was häufiger zu Muskelkater führen kann. Daher sollte man darauf achten, dass sich die Tiere die ersten Tage nach der Therapie nur locker bewegen und ausdauernde Aktivitäten vermeiden.

Bis zum nächsten Mal,

Liebe Grüße